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Acetylsalicilsäure,
Aminosäuren,
Anabole Diät,
Androstenediol, Androstenedion,
Androsteron, Arginin,
Asparagin, Aufbausysteme,
Ausfallschritte,
Avena Sativa
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Acetylsalicylsäure
Acetylsalicylsäure (2-Acetoxybenzoesäure, ASS) wird durch die
Acetylierung von Salicylsäure mit Essigsäureanhydrid hergestellt. Bekannt
ist Salicylsäure jedoch bereits seit der Antike. Es wurde aus der Rinde
und den Blättern verschiedener Weidenbaumarten gewonnen und fand damals
wie heute seinen Einsatz als Mittel gegen Fieber, Entzündungen und
Schmerzen.
ASS erweitert die Hautkapillare. Dadurch kann mehr Wärme abgegeben
werden und somit die Körpertemperatur gesenkt werden. ASS verhindert die
Prostaglandinsynthese und blockiert ein Enzym, das die zur
Wiederherstellung der Zellgeschmeidigkeit nach Zellverletzungen
produzierte Arachidonsäure in Prostaglandine umwandelt. Durch die Wirkung
auf die Prostaglandine wird nicht nur das Schmerzempfinden verringert und
Erkältungskrankheiten bekämpft, sondern auch die Blutgerinnungszeit
verlangsamt und die Gefahr eines Herzinfarktes oder Schlaganfalles
aufgrund einer instabilen Angina pectoris, unter anderem durch die
Produktionshemmung des gefäßverengend wirkenden Thromboxan, bei
Risikogruppen und Infarktpatienten drastisch verringert.
Gerade bei schwerem Gewichttraining kann ASS die Regeneration durch
schnelleres Abheilen der während des Trainings entstehenden
Muskelverletzungen beschleunigen. Durch die Verminderung der
Blutverdickung kann ASS auch im Ausdauerbereich hilfreich sein.
Die besten Darreichungsformen sind m. E. die Brauseform und
magenfreundliche Formen wie Aspirin Protect von Bayer, da die
Magenschleimhautreizung so etwas verringert wird.
Nebenwirkungen, wie Magen- und Darmbeschwerden: Völlegefühl,
Sodbrennen, Verdauungsstörungen, Magendrücken bis zu Übelkeit, Erbrechen,
Durchfall. , werden einerseits auf die Reizwirkung der Säure und
andererseits auf die Hemmung der Prostaglandinsynthese - vor allem die
Prostaglandine E2 und I2 sind wichtig für den Schutz der Magenschleimhäute
- zurückgeführt. Von einer chronischen Einnahme sollte also in jedem Fall
abgesehen werden. Die Freude über ein verringertes Infarktrisiko ist
ungleich geringer, wenn ASS erst einmal ein Loch in die Magenwand geätzt
hat. Da ASS ein Vitamin-C-Räuber ist, sollten zusätzliche Vitamin-C-Gaben
zur Vorraussetzung für eine Einnahme sein. Vitamin C unterstützt
letztenendes auch die regenerative Wirkung der ASS.
Das gelbliche, kristalline Salicin, der aus den Blättern und der Rinde
verschiedener Weidenbaumarten gewonnene Ursprungsstoff der ASS, wirkt
ähnlich, hat allerdings einer sehr bitteren Gechmack und muß aufgrund der
zumeist nur einprozentigen Salicinkonzentration der Rindenextrakte
entsprechend höher dosiert werden. Salicin wird im Gegensatz zu ASS nicht
im Darm, sondern erst in der Leber und im Blut zu der wirksamen
Salicylsäure verwandelt. Daher bestehr keine Gefahr für Magenprobleme. Die
Wirkung des Salicin scheint mit der der ASS vergleichbar, wenn auch durch
die langsamere Resorption eine Behandlung gegen akute Schmerzen nicht zu
empfehlen ist. |
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Aminosäuren
Der Körper benötigt Aminosäuren, um körpereigenes Eiweiß (z.B. im
Muskel) aufzubauen. Hierzu zählen alle Körperzellen, Enzyme, Hormone,
Hämoglobin, Antikörper und andere Stoffe, die der Körper selbst herstellt.
In der belebten Natur gibt es 20 verschiedene Aminosäuren (Taurin nimmt
hier eine Sonderstellung ein. Es besteht aus Glutamin und Asparaginsäure).
Aminosäuren sind die Einzelbausteine von Proteinen. Bei einer Kettenlänge
von 100 Aminosäuren können aus 20 verschiedenen Aminosäuren 20100»
10130 verschiedene Sequenzen aufgebaut werden - mehr, als man
im ganzen Weltall unterbringen könnte, selbst wenn man nur 1 Molekül von
jeder Sorte nähme.
Bedeutung der Aminosäuren für die Ernährung
Für den Menschen sind acht Aminosäuren essentiell, d.h. sie müssen in
der Nahrung enthalten sein: Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin,
Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin. Für das Kleinkind ist
außerdem das Histidin eine essentielle Aminosäure. Eine spezielle Stellung
nehmen die Aminosäuren Cystein und Tyrosin ein. Cystein wird im
Stoffwechsel aus Methionin gebildet. Enthält die Nahrung eine ausreichende
Menge Cystein oder Cystin, so kann ein Teil des Methionins eingespart
werden. Gleiches gilt für Tyrosin, das aus Phenylalanin synthetisiert wird
und einen Teil des Phenylalanins ersetzen kann. Da bei Neugeborenen die
zur Umwandlung notwendigen Enzyme noch nicht voll funktionsfähig sind,
gelten Cystein bzw. Cystin und Tyrosin in den ersten Lebenstagen als
essentiell. Für den Erwachsenen sind Arginin und Histidin semiessentiell.
Das bedeutet, dass die Syntheseleistung in extremen Stoffwechsellagen,
z.B. bei schweren Verletzungen, nicht ausreicht, um den Bedarf zu decken.
Wann sollten nun welche Formen verwandt
werden?
Aminosäurepräparate gibt es flüssig, pulver-, tabletten- und
kapselförmig. Sie werden Peptidform und in freier Form angeboten.
Abgesehen von der biologischen Wertigkeit der Proteinquelle ist die
Absorptionsgeschwindigkeit einer der entscheidenden Kriterien im Vergleich
zwischen Proteinen und Aminosäuren.
Der Körper muss Proteine zunächst im Magen enzymatisch aufspalten.
Durch die Darmwände gelangen Sie dann mittels spezifischer
Transportmoleküle in die Blutbahn. Aminosäuren, insbesondere Oligopeptide
aus bis zu drei Aminosäuren, dahingegen müssen nicht mehr aufgespalten
werden und können dem Aminosäurepool daher schneller zugeführt werden.
Insbesondere nach dem Training ist der Eiweissbedarf sehr hoch, sodass
die schnelle Zufuhr von Aminosäuren sinnvoller ist, als die Zufuhr von
Proteinen allein. Die verschiedenen Darreichungsformen unterscheiden sich
ebenfalls nur in ihrer Absorptionsgeschwindigkeit. Flüssige Präparate und
solche in Kapselform werden deutlich schneller aufgenommen, als
Aminosäuren in Tablettenform. Tabletten benötigen teils mehrere Stunden
bis ihre Wirkstoffe in den Blutkreislauf übergetreten sind. Tabletten
eignen sich daher ideal, um eine Aminosäurenversorgung über Nacht zu
gewährleisten, ohne den Verdauungsapparat zu belasten. Aminosäuren eignen
sich allerdings nicht zur alleinigen Eiweißversorgung, da der Körper sie
viel zu schnell verstoffwechselt und so keine Konstanz im Aminosäurepool
erreicht werden kann. Hierzu sollte man auf Proteinpulver zurückgreifen.
Diese sind zumeist vorgespalten (Hydrolysate) und daher schneller
verwertbar als Nahrungsproteine.
Sinnvoll ist die Ergänzungen mit Einzelaminosäuren nur in wenigen
Fällen. Genannt werden müssen hier Glutamin
und die verzweigtkettigen Aminosäuren Lysin, Leucin und Isoleucin. Interessant
ist auch der gezielte Einsatz von Einzelaminosäuren zur Steigerung des
Wachstumshormonspiegels (HGH). Eine konzentrierte Aufnahme von
Einzelproteinen sollte aber stets zeitlich begrenzt durchgeführt werden.
Da die um die gleichen Transportmoleküle konkurrierenden Aminosäuren
gegenseitig ansonsten ihre Absorption verhindern.
Aminosäuren zur Steigerung der
Wachtumshormonausschüttung
Die Supplementierung mit bestimmten Aminosäuren zu bestimmten Zeiten
bewirkt eine vermehrte Ausschüttung von Wachstumshormonen. Hierzu sollten
aus jeder der vier folgend aufgeführten Gruppen lediglich eine Aminosäure
eingenommen werden, da sonst Konkurrenzen bei dem Transport durch die
Blutkreislauf-Gehirn-Barriere entstehen.
| Große Neurale |
Tryptophan,
Phenylalanin,
Tyrosin,
Methionin,
Histidin,
Leucin,
Isoleucin,
Valin |
| Kleine Neurale |
Asparagin,
Glutamin,
Prolin,
Serin |
| Säuren |
Glutaminsäure,
Asparaginsäure |
| Basen |
Arginin,
Ornithin,
Lysin |
| Nicht übertragbare AS |
Alanin,
Glycin,
Cystein,
Taurin |
Durch das Passieren dieser Barriere wird der Somatocrinin-Spiegel im
Gehirn erhöht und dieser bewirkt dann eine erhöhte HGH-Ausschüttung durch
die Hypophyse. Zur HGH-Ausschüttung müssen die entsprechenden AS je
einmal unmittelbar nach dem Erwachen, im Abstand von 2-3 Stunden nach
einer Mahlzeit und zwar unmittelbar vor dem Training und eine Stunde vor
dem Schlafengehen eingenommen werden. Nur dann funktioniert diese Methode.
Die AS müssen selbstverständlich getrennt von anderen AS und erst
recht getrennt von kompletten Proteinen eingenommen werden |
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Androstendiol
Androstendiol (4-Androstendiol, 4-Androsten-3,17-diol, Androstenediol)
ist die unmittelbare Vorstufe zu Testosteron. Es wird im Körper aus
Dehydroepiandrosteron (DHEA)
synthetisiert. Außer im menschlichen Körper wurde Androstendiol bisher
nicht in der Natur gefunden.
Androstendiol bewirkt eine steroid-ähnliche Testosteronausschüttung,
allerdings mit minimalen Nebenwirkungen (leicht androgener Effekt). Eine
Kombination von Adrostendiol mit Adrostendion erhöht die Effektivität
dieser Testosteron-Precursor, da die Umwandlung in Testosteron über
unterschiedliche Enzymsysteme erfolgt. Bei Inkubationstests mit
menschlichem Blut wurden 15,8 % Androstendiol in wenigen Stunden zu
Testosteron umgesetzt.
Überdosierunsgsymptome sind nicht bekannt. Eine höhere Dosis als 3 x
100 mg täglich ist allerdings ineffektiv, da für die Umwandlung von
Androstendiol in Testosteron ein spezielles Enzym benötigt wird, das nur
im begrenzten Maße zur Verfügung steht. Um eine Umwandlung in Östrogen zu
verhindern, sollte zusätzlich ein Aromatase-Inhibitor wie Chrysin oder Saw
Palmetto-Extrakt eingenommen werden. Im Gegensatz zu Androstendion ist
Androstendiol bisher weniger untersucht. |
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Androstendion
Androstendion (4-Androstendion, 4-AD, 4-Androsten-3,17-dion,
Androstenedione) ist die unmittelbare Vorstufe zu Testosteron. Es wird im
Körper aus Dehydroepiandrosteron (DHEA)
synthetisiert. Androstendion kommt außer als menschliches Prohormon auch
in den Pollen einer schottischen Kiefernart vor.
Androstendion bewirkt eine steroid-ähnliche Testosteronausschüttung,
allerdings mit minimalen Nebenwirkungen (leicht androgener Effekt). Eine
Kombination von Adrostendion mit Adrostendiol erhöht die Effektivität
dieser Testosteron-Precursor, da die Umwandlung in Testosteron über
unterschiedliche Enzymsysteme erfolgt. Bei Inkubationstests mit
menschlichem Blut wurden 5,6 % Androstendiol in wenigen Stunden zu
Testosteron umgesetzt. Der Testosteron-Spiegel bei Frauen wurde durch die
Einnahme von 100 mg AD auf bis zu 660 % erhöht. Der Testosteron-Spiegel
bei Männern wurde durch die Einnahme von 50 mg bzw. 100 mg AD auf 140-183
% bzw. 211-237 % erhöht.
Überdosierunsgsymptome sind nicht bekannt. Eine höhere Dosis als 3 x
100 mg täglich ist allerdings ineffektiv, da für die Umwandlung von
Androstendion in Testosteron ein spezielles Enzym benötigt wird, das nur
im begrenzten Maße zur Verfügung steht. Um eine Umwandlung in Östrogen zu
verhindern, sollte zusätzlich ein Aromase-Inhibitor wie Chrysin oder Saw
Palmetto-Extrakt eingenommen werden.
Quellen:
B. Phillips: "Sports Supplement Review 3" (1997) 28 – 31
V.B. Mahesh et al.: "The in Vivo Conversion of DHEA and Anrdrostendione to
Testosterone in the Human", Acta Endocrin. 41 (1962) 400-406
Blaquier et al.: "Acta Endocrin. 55" (1967) 697
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Androsteron
Androsteron wird in den Hoden, den Eierstöcken und den Nebennieren
produziert und ist ein Vorläufer des Testosterons. In einer deutschen
Fallstudie resultierte die Gabe von Androsteron mittels eines Nasensprays
in doppelt so hohen Testosteronwerten. Die perorale Verabreichung führte
ebenfalls zu einem Anstieg der Testosteronwerte im Blut. Dieser Anstieg
verlief allerdings wesentlich schwächer als bei der Verabreichung mittels
Sprays. Dies ist wohl darauf zurückzuführen, daß der Wirkstoff über die
Nase unbeschadet via Hypophyse die Testosteronproduktion beeinflussen
konnte.
Berichte weisen darauf hin, daß die Umwandlung in Testosteron durch
Hypoxie begünstigt wird. Hypoxie bezeichnet einen Sauerstoffmangel in den
Geweben. Am günstigsten ist dieser durch aerobe Trainingseinheiten, z.B.
kurze, schnelle Einheiten auf dem Fahrradergometer, herzustellen. Eine
Woche lang sollte man diese aeroben Einheiten durchführen, um neben der
Hypoxie auch die Anzahl der roten Blutkörperchen, welche das Androsteron
in die Muskelzellen transportieren, zu erhöhen. Studien zeigen, daß in
Mangelsituationen eine Umwandlung direkt im Muskel erfolgt. Jedesmal, wenn
der Muskel durch das folgende anaerobe Training aufgepumpt wird, strömt
das Prohormon in den Muskel und kann dort in Testosteron umgewandelt
werden. In jedem Fall sollte in der ersten Woche der Einnahme die Nahrung
zusätzlich mit Vitamin B12, Folsäure, Eisen und Omega-3-Fettsäuren ergänzt
werden, um die Blutbildung und -viskosität zu gewährleisten.
Die Nebenwirkungen von Androsteron sind noch zu wenig erforscht, um
verbindliche Aussagen zu machen. Obwohl die gängige Einnahmemenge 50-100
mg pro Tag beträgt, ist zu empfehlen, vor der Einnahme einen Arzt
aufzusuchen und sich beraten zu lassen.
Androsteron ist in den USA frei verkäuflich, jedoch in Deutschland
nicht freigegeben.
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Arginin
Arginin wird im Leberstoffwechsel für die Harnstoffbildung und den
Ammoniakabbau benötigt. Daneben spielt Arginin eine wichtige Rolle im
Immunsystem und bei Heilungsprozessen. Arginin kann zwar vom Körper selbst
synthetisiert werden, doch in Belastungssituationen muß zusätzlich Arginin
zugeführt werden (semiessentielle Aminosäure). Arginin kann im Körper zu
Ornithin umgewandelt werden und umgekehrt.
Arginin kommt in fast allen Proteinen vor. Hohe Gehalte weisen folgende
Proteine auf:
Nußproteine: Haselnuß (17 g/100g), Paranuß (15,7 g/100g), Mandel/Walnuß
(14,7 g/100g)
Getreideproteine (8,7 – 7,3 g/100g), Fleisch/Fisch (7,5 g/100g)
Arginin hat eine immunstärkende Wirkung und wird mit einer erhöhten
Wachstumshormonbildung und einer verbesserten Fettverbrennung in
Verbindung gebracht. Ebenso weisen einige Publikationen auf eine Wirkung
auf den Haarwuchs hin. Arginin kann möglicherweise selbst bei äußerlicher
Anwendung nachlassenden Haarwuchs fördern. Da Milchproteine relativ wenig
Arginin enthalten, kann durch Zugabe dieser Aminosäure die biologische
Wertigkeit dieser Proteine stark erhöht werden.
Bei Überdosierung besteht die Möglichkeit einer Förderung "schlafender"
Herpes-Infektionen.
Quellen:
K. Arndt:"Leistungssteigerung durch Aminosäuren", Novagenics Verlag (1996)
E. Mindell: "Die Vitamin Bibel", Wilhelm Heyne Verlag München (1985)
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Asparagin und
Asparaginsäure
Asparagin kann im Körper zu Asparaginsäure umgewandelt werden und
umgekehrt. Beide Aminosäuren gehören in die Stoffgruppe semiessentieller
Aminosäuren und treten in der Natur nie isoliert auf. Asparaginsäure ist
beteiligt am Aufbau des Immunsystems und an der Bildung von RNA/DNA
(Träger der Erbinformation). Weiterhin wirkt sie mit bei der Umwandlung
von Kohlehydraten in Glucose und Glycogen. Asparagin und Asparaginsäure
unterstützen außerdem die Ammoniakentgiftung in der Leber.
Reich an Asparagin und Asparaginsäure sind:
Kartoffelprotein (21 g/100g), Kokosprotein (17 g/100g), Alfalfaprotein (12
g/100g).
Freies Asparagin kommt außerdem in Fruchtsäften und Gemüsen vor (bis zu
1,5 g/L).
Aspartate, die Salze der Asparaginsäure, werden gerne für
Mineral-Präparate (Magnesium, Zink, Eisen usw.) eingesetzt.
Quellen:
K. Arndt:"Leistungssteigerung durch Aminosäuren", Novagenics Verlag (1996)
E. Mindell: "Die Vitamin Bibel", Wilhelm Heyne Verlag München (1985)
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Aufbausysteme
Für ein optimales Dickenwachstum der Muskulatur, ist
es unabdingbar, die drei Eckpfeiler des Muskelaufbaus zu 100 % zu
verwirklichen: Effizientes Training, bedarfsdeckende, ausgewogene
Ernährung und ausreichend Regeneration.
Das Widerstandstraining
Im Grunde löst jede Art von Sport bis zu einem gewissen Maße eine
Hypertrophie, also ein Dickenwachstum der Muskulatur, aus. Bei keiner
Sportart ist diese allerdings so ausgeprägt, wie im Bodybuilding. Bei den
Trainingsmethoden scheiden sich die Geister allerdings. Volumentrainnig,
High-Intensity-Training (HIT), Einsatztraining, Mehrsatztraining, selbst
über die Trainnigsdauer und -frequenz wird debattiert. Klar sollte
allerdings jedem sein, dass alle Methoden funktionieren. Die Unterschiede
sind im Grunde marginal, solange die Trainingsgestaltung effizient bleibt.
Eine alternierendes Programm aus
Volumentraining mit grundübungsspezifischem Muskelausdauertraining und
hoch intensivem Krafttraining in wechselndem Trainingsintervall
scheint mir die beste Lösung zu sein, da sie alle Methoden in sich vereint
und nicht allzu kompliziert ist. Die Pläne sollten solange durchgeführt
werden wie man sich dazu motiviert fühlt. Spätestens wenn die
Leistungssteigerungen merklich zurückgehen, sollte man auf das alternative
Programm übergehen.
Interessant wäre auch ein Phasentraining durchzuführen. Bei allem sollte man aber nicht
vergessen, dass reines Bodybuilding das Herz-Kreislauf-System kaum mit
trainiert. Daher sollte man mindestens einmal wöchentlich ein Lauftraining
mit einplanen.
Die Ernährung
Eine bedarfsgerechte Ernährung ist die Basis zur Entwicklung eines
gesunden und kraftvollen Körpers. Es ist notwendig, ausreichend
Proteine
zu sich zu nehmen, um eine positive Stickstoffbilanz zu erreichen. Des
weiteren sollte die Fettzufuhr
nicht unter 30 Prozent der Tageskalorien fallen, um einen Abfall der
körpereigenen Produktion an anabolen Hormonen wie Testosteron zu
vermeiden. Die Kohlenhydratzufuhr sollte bei mindestens 150 g/Tag liegen.
Allein das Gehirn benötigt 70-120 g Kohlenhydrate täglich. Der Bedarf erhöht sich mit jeder sportlichen
Betätigung, entsprechend des Anteils, den die Glykogenverbrennung am
Energieverbrauch hat. Reines Krafttraining spielt sich allerdings anaerob
ab und verbraucht nur verhältnismäßig wenig Glykoken, so dass es den
Kohlenhydratbedarf nur unwesentlich steigert. Die Energiezufuhr sollte den
Bedarf nicht um mehr als 15 - 20 Prozent unterschreiten, da dann kein
Zuwachs an Muskulatur mehr wahrscheinlich ist und der Körper beginnt,
seinen Stoffwechsel massiv zu drosseln (Notprogramm des Körpers gegen
Hungersnöte). Drei Malzeiten am Tag sind absolut ausreichend, da die
Verdauung der Nahrung ohnehin mehrere Stunden andauert. Jede Malzeit
versorgt den Körper so für mindesten 8 Stunden konstant mit Nährstoffen.
Eine sinnvolle vierte Malzeit wäre die Zufuhr von einfachen Kohlenhydraten
und Aminosäuren nach dem Training (s.u.).
Die Regeneration
Die Erholung nach dem Training ist sehr wichtig. Sie beinhaltet nicht
nur ausreichend Nachtschlaf und bei Bedarf eine halbe Stunde Mittagsruhe,
sondern auch aktive Massnahmen. Das oben bereits erwähnte Lauftrainnig
kann ebenso zur Regeneration beitragen, wie die Einnahme von
Aminosäuren und Kohlenhydraten nach dem Training. Ein Dehnprogramm hilft
Verschlackungen im Muskel abzubauen. Das Dehntraining sollte allerdings
nicht unmittelbar nach dem Wiederstandstraining erfolgen, da so nur
Mikroverletzungen der Muskulatur vergrößert würden. Der beste Zeitpunkt
ist nach dem Lauftraining oder sobald der Muskelkater abgeklungen ist.
Muskelkater ist übrigens nichts anderes als eben besagte Mikrotraumata in
der Muskulatur. Ebenso hilfreich sind Sauna, warme Bäder und Massagen.
Wer die Inhalte dieser drei Eckpfeiler beherzigt, ist in der Lage das
Maximum aus sich heraus zu holen. |
Ausfallschritte
(engl: lunges)
Es sollte ein schulterbreiter Stand eingenommen werden. Die
Langhantelstange wird etwas nach hinten versetzt auf den Schultern
fixiert. Der Kopf bleibt während der Ausführung oben und der Rücken
gerade. Der Schritt nach vorne wird abwechselnd mit beiden Beinen
nacheinander durchgeführt. Das hintere Knie berührt den Boden fast,
während das vordere Bein bis maximal 90° gebeugt wird. Die Bewegung zurück
in die Ausgangsposition wird durch Abstoßen mit dem vorderen Bein vom
Boden eingeleitet.
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Avena Sativa - Grüner Hafer
Seit altersher schätzte man die stark belebende Wirkung des Hafers.
Noch im Mittelalter gehörte er zu den gebräuchlichsten Getreiden. Er regt
den Stoffwechsel an und erhöht die körperlichen Kräfte. Haferstroh enthält
u.a. Vitamin A, viel Kieselsäure, sowie Kalzium.
Avena Sativa wird aus dem grünen Hafer gewonnen. Besonders die jungen
Pflanzen enthalten viele keimdrüsenansprechende Wirkstoffe. Es wirkt auf
den Testosteronhaushalt indem es gebundenes Testosteron freisetzt. Freies
Testosteron ist sowohl in Bezug auf seine Wirkung als Sexualhormon als
auch in Bezug auf seine Wirkung auf die Proteinsynthese (Muskelwachstum)
wesentlich effektiver als gebundenes Testosteron. Die Wirkungsentfaltung
beschränkt sich allerdings nicht nur auf den Mann. Es wirkt sich bei
Frauen in vergleichbarem Maße auf die Libido aus. In der Homöopathie
findet Hafer bei nervöser Erschöpfung, Schlaflosigkeit und Nervenschwäche
Anwendung.
Wissenschaftlich nicht nachgewiesen, aber häufig in der Volksmedizin
genannt ist eine diuretische (harntreibende) Wirkung und die Senkung eines
überhöhten Harnsäureblutspiegels des grünen Hafers.
Nebenwirkungen sind keine bekannt.
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