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Calcium, Carnitin,
Chitosan, Chlor,
Cholesterin, Cholin,
Chondroitin, Chrom,
CLA, Clenbuterol,
Coffein, Creatin,
Cystein
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Calcium
Chemische Kurzbezeichnung: Ca
Gängigste Handelsformen: Calciumhydrogenphosphat, Calciumcarbonat,
Calcium gluconicum, Calcium lacticum
Hauptfunktion: Aufbau von Knochen und Zähnen, Muskelkontraktion,
Nervenimpulsübertragung, Blutgerinnung
Mineralgehalt im Körper: 1,2 - 1,5 kg
Beeinflussende Stoffe: Oxalsäure (enthalten u. a. in Spinat, Rhabarber,
Kaffee, Schokolade), Fett und Phosphat hemmen die Resorption.
Vorkommen: Milchprodukte, Gemüse, Obst, Vollkornprodukte
Haltbarkeit in Lebensmitteln: nicht bekannt
Mangelerscheinungen: Koordinations- und Muskelschwäche, Krämpfe,
Knochenerweichung, bis hin zu Osteoporose
Überdosierungserscheinungen: Ab einer Menge von 2500 mg:
Nierensteine, Magen-Darm-Störungen, Durchfall, gestörter Mineralhaushalt
Bedarf eines Erwachsenen nach DEG: Männer 800 mg / Frauen 800 mg
Bedarf eines Sportlers nach Dr. Colgan: 1600 mg
Bemerkenswertes:
 | Einnahme zusammen mit Phosphor und Magnesium verbessert die
Verwertbarkeit des Calcium (Verhältnis: Ca-P-Mg = 4-4-3) |
 | Je eine Calcium Frubiase-Ampulle 20 Minuten vor schwerem Training
und unmittelbar vor dem Trainingssatz kann - unregelmäßig eingenommen -
zu Leistungssteigerung führen |
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Carnitin (L-Carnitin) Carnitin, früher auch Vitamin BT genannt, ist eine Substanz, die der
Körper selbst synthetisieren kann. Er bildet sie aus den Aminosäuren Lysin
und Methionin. L-Acetyl-Carnitin nimmt im Körper eine Carrier-Funktion
ein. Es hat die Aufgabe, langkettige Fettsäuren in die Mitochondrien zu
transportieren, da diese die Membran der Muskelzellen und der
Mitochondrien nicht selbständig passieren können. In den Mitochondrien
werden Kohlenhydrate, Eiweiße und Fette zu Energie verstoffwechselt. Ca.
20 g Carnitin sind im Körper vorhanden. L-Carnitin kann sowohl durch die
Nahrung aufgenommen werden als auch selber vom Körper aus den Aminosäuren
Lysin und Methionin produziert werden. Zur körpereigenen Synthese von
Carnitin werden neben den Aminosäuren Lysin und Methionin auch Eisen,
Vitamin C und B6 sowie Niacin benötigt. Carnitin kommt hauptsächlich in
Fleisch vor (deshalb der Name von carnis = lat. Fleisch).
Gute Quellen sind Lamm-, Schafsfleisch (80 – 250 mg/100g),
Hühnerfleisch (8 mg/100g) und Milch (3 mg/100g).
Mangelerscheinungen wie Muskelschwäche, Fettanhäufung in Organen,
Acidosen und Leberschäden treten nur bei fehlender Eigensynthese und bei
stark erhöhter Ausscheidung durch den Urin auf. Carnitin wirkt sich
darüber hinaus positiv auf das Immunsystem aus.
Die Einnahme von zusätzlichem Carnitin bewirkt allerdings keine
Fettverbrennung, denn Carnitin transportiert Fettsäuren nur, kann sie aber
nicht freisetzen. Zur Freisetzung müssen entweder bestimmte Substanzen
eingenommen werden, zum Beispiel Ephedrin, Clenbuterol oder Yohimbin, oder
aerobe Trainingseinheiten von niedriger Intensität und mindestens einer
Stunde Dauer absolviert werden. Anschließend bleibt noch die Hürde zu
überwinden, dass die Mitochondrien auch Fettsäuren verbrennen und nicht
Glykogen. Auch hier empfiehlt sich oben genanntes aerobes Training, das
heißt Fahrradfahren, Joggen, Schwimmen, Wandern...
Carnitin eignet sich primär für Ausdauer- und Fitnesssportler. Eine auf
zwei bis drei Einzelgabe verteilte Tagesdosis von 1-2 Gramm über einen
Gesamtzeitraum von 6-8 Wochen sollte hier eine starke Reduzierung des
Körperfettgehaltes bewirken. Beim Kauf sollte darauf geachtet werden, dass
Carnitin in der L-Form vorliegt, da nur diese im Körper wirkt.
Nebenwirkungen treten selten auf, meistens aber in Form von Übelkeit,
Erbrechen und Durchfall.
Quellen:
H. Dietl, G. Ohlenschläger, Karl F. Haug "Handbuch der Orthomolekularen
Medizin", Verlag Heidelberg (1994)
H. Gärtner/R. Pohl:"Der Steroidersatz", BMS-Verlag (1994)
R. Ziegler: "Die Carnitin-Story, Profil eines Biocarriers aus
sportmedizinischer Sicht", Sport und Medizin 3 (1992) 224
S. Uhlenbruck et al.:"Immunologische Experimente mit L-Carnitin...", Dt.
Z. Sportmedizin 43 (1992) 1
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Chitosan
Chitosan gehört in die Gruppe der Ballaststoffe. Die Bedeutung von
Ballaststoffen für eine geregelte Verdauung ist hinreichend bekannt.
Weniger bekannt ist, dass Ballaststoffe ein Fettbindevermögen haben.
Chitosan hat eine besonders hohe Fettbindekapazität, was die Tabelle unten
links recht eindrucksvoll belegt. Ballaststoffe sind gerade während Diäten
häufig Mangelnährstoffe. Im Anschluss an Diäten kann Chitosan dazu
beitragen, den Körperfettgehalt niedrig zu halten. Wer während der
Massephasen Schwierigkeiten damit hat, fettfrei zu essen, dem ist Chitosan
mit Sicherheit eine große Hilfe. Durch die additive Ergänzung mit einem
Fettblocker können mehr Nahrungsmittel aufgenommen werden, ohne dass ein
Fettansatz durch überschüssiges Nahrungsfett zu befürchten ist.
| Faser |
ausgeschiedene
Fettmenge in % |
| Agar |
2,8 ± 0,4 |
| Carrageen |
9,6 ± 1,9 |
| Cellulose |
5,1 ± 2,1 |
| Chitosan |
50,8 ± 21,6 |
| Chitin |
4,8 ± 1,0 |
| Guar |
6,0 ± 1,7 |
| Kapok |
8,8 ± 1,1 |
| Konjack |
5,2 ± 1,8 |
| Pectin |
7,4 ± 2,2 |
Quelle:
Deuchl et al, Biosci. Biotech. Biochem. (58 (9): 1613-1616) 1994
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Chlor
Chemische Kurzbezeichnung: Cl
Gängigste Handelsformen: Chlorid
Hauptfunktion: Regulation des osmotischen Druckes, Bildung von
Magensalzsäure
Mineralgehalt im Körper: 80 - 110 g
Beeinflussende Stoffe: nicht bekannt
Vorkommen: Kochsalz
Haltbarkeit in Lebensmitteln: nicht bekannt
Mangelerscheinungen: Koordinations- und Muskelschwäche, Krämpfe,
Knochenerweichung, bis hin zu Osteoporose
Überdosierungserscheinungen: Bluthochdruck, Ödeme, Herz- und
Nierenschäden
Bedarf eines Erwachsenen nach DEG: Männer 1700 - 5000 mg / Frauen 1700
- 5000 mg
Bedarf eines Sportlers nach Dr. Colgan: möglichst geringe Aufnahme
Bemerkenswertes:
 | Kochsalzzufuhr einschränken |
 | Es herrscht in der Regel bereits eine Überversorgung |
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Cholesterin
Cholesterin ist eines von mehreren Fetten, die in unserem Blut
vorkommen. Es wird zum größten Teil von unserem Körper selbst aufgebaut,
aber auch mit Nahrungsmitteln aufgenommen. Cholesterin ist ein wichtiger
Baustein für unsere Körperzellen. Es dient zum Aufbau von Hormonen und
besonders der Gallensäure und trägt somit zum Funktionieren unserer
Verdauung bei.
Cholesterin wird in mg/dl gemessen. Die Erstbestimmung kann durch
Fingerblut erfolgen. Folgende Werte sind international anerkannt:
| Sollwert |
unter 200 mg/dl |
Vorsorgebereich
(grenzwertig erhöht) |
200-250 mg/dl |
| Risikobereich |
über 250 mg/dl |
Für das Entstehen einer koronaren Herzkrankheit ist "erhöhter
Cholesterinspiegel" ein bedeutender, aber nicht der einzige Risikofaktor.
Wichtige zusätzliche Risikofaktoren sind auch: HDL - Cholesterin unter 35
mg/dl, Bluthochdruck, Diabetes, Zigarettenrauchen, Übergewicht, familiäre
Vorbelastung.
Bei einem zu hohen Cholesterinspiegel ist die Gefahr, Gallensteine zu
bekommen, ebenfalls stark erhöht.
Allerdings sagt dieser Wert alleine nichts über das individuelle Risiko
aus. Dafür ist eine Untersuchung der verschiedenen Fette im Blut
notwendig.
Im Blut werden Triglyceride und Cholesterin innerhalb von
Fett-Eiweiß-Komplexen (Lipoproteinen) transportiert. Es gibt im Blut vier
verschiedene Lipoproteine (Chylomikronen, VLDL, LDL, HDL), die im Hinblick
auf ihre Cholesterin-, Triglycerid- und Eiweißgehalte unterschiedlich
zusammengesetzt sind.
Man unterscheidet daher zwischen Gesamtcholesterin, Triglyceride, HDL (High-Density-Lipoprotein)
und LDL (Low-Density-Lipoprotein).
Eine bestimmte Menge dieser Blutfette muß stets vorhanden sein, damit
der Organismus arbeiten kann. Das Cholesterin wird als Ausgangssubstanz
für die körpereigene Produktion von Vitamin D, verschiedener Hormone und
auch zum Aufbau der Zellwände tagtäglich benötigt. Die Triglyceride dienen
einerseits der Energiegewinnung, andererseits gelten sie als einer der
wesentlichen Faktoren bei der Entstehung von Herz-Kreislauf Krankheiten.
LDL und HDL transportieren das Cholsterin im Körper, wobei das LDL das
Cholesterin zu den Zellen, das HDL aber das Cholesterin aus den Zellen weg
zur Leber bringt. Deshalb spricht man bei HDL auch vom "guten
Cholesterin", da es indirekt den Abbau fördert.
Förderlich für die Senkung des Gesamtcholesterin ist ebenfalls die
Ergänzung der Ernährung durch frischen Knoblauch aber auch durch
Knoblauchpulver oder Tabletten.
Schon lange wird dem Knoblauch nachgesagt, dass er nicht nur bei
Bluthochdruck regulierend eingreift, sondern außerdem auch in der Lage ist
einen erhöhten Cholesterinspiegel zur Norm hin abzusenken. Dabei war
allerdings unklar, ob Knoblauch lediglich die Aufnahme von
Nahrungscholesterins behindert, oder eher die körpereigene Synthese dieses
Blutfetts blockiert.
Jetzt konnte eine Arbeitsgruppe am Physiologisch-Chemischen Institut
der Universität Tübingen und der Gesellschaft für Biotechnologische
Forschung, Braunschweig, erste wissenschaftliche Beweise dafür vorlegen,
dass bestimmte schwefelhaltige Inhaltsstoffe des Knoblauchs - insbesondere
Allicin und Ajoene - in der Lage sind, in bestimmten Leberzellen die
Biosynthese von Cholesterin zu beeinflussen.
Dabei greifen diese beiden Wirkstoffe an verschiedenen Stellen in die
komplexen chemischen Stoffwechselvorgänge ein und blockieren so die
Entstehung von Cholesterin.
Eine fett- und cholesterinarme Ernährung beugt zwar der Verhärtung von
Blutgefäßen vor, scheint jedoch für die Psyche unangenehme Nebenwirkungen
zu haben. Zumindest steigert sie, so fand ein amerikanisches Forscher-Team
heraus, bei Affen aggressives Verhalten. Schon vor Jahren hatten
Wissenschaftler beobachtet, dass Personen mit einem Hang zur
Gewalttätigkeit niedrige Cholesterinspiegel aufweisen - etwa Mörder, die
unter Einfluss von Alkohol die Kontrolle verlieren, und Jugendliche mit
aggressiven Verhaltensstörungen.
Unklar blieb jedoch, ob es sich dabei lediglich um einen statistischen
Zusammenhang handelt oder ob die Ernährungsweise die Ursache des
aggressiven Verhaltens sein könnte. Deshalb haben Jay R. Kaplan und seine
Kollegen einer Gruppe von 15 männlichen Makaken rund zwei Jahre lang eine
Diät mit reichlich Fett und Cholesterin verabreicht, einer zweiten Gruppe
hingegen eine fett- und cholesterinarme Kost verordnet. Die Tiere mit der
saturierten Diät erhielten 42 Prozent des täglichen Kalorienkonsums in
Form von zumeist gesättigten Fetten, was einem Cholesterin-Gehalt von 0,34
Milligramm pro Kalorie und damit der früheren fettreichen, inzwischen als
ungesund erkannten Ernährungsweise der Amerikaner entspricht. In der
Vergleichsgruppe wurden nur 30 Prozent der verzehrten Energie - durch
meist ungesättigte - Fette abgedeckt. Daraus folgt eine
Cholesterin-Aufnahme von nur 0,05 Milligramm pro Kalorie, was mit den
einschlägigen medizinischen Empfehlungen übereinstimmt. Bei den fettreich
ernährten Versuchstieren wurden bald mehr Cholesterin und weniger
"gesunde" High-Density-Lipoproteine im Blut registriert als bei den Affen
der anderen Gruppe.
Zudem hatten diese am Ende des Experimentes mit arteriosklerotisch
verhärteten Gefäßen zu kämpfen. Aber auch die "Light-Diät" hatte Folgen:
Die fettarm ernährten Makaken rückten ihren Artgenossen öfter aggressiv
auf die Pelle: Neun der zehn größten Raufbolde, die in jeder Stunde
mindestens einen Streit vom Zaun brachen, gehörten zur
Anti-Cholesterin-Fraktion. Am Anfang gingen lediglich die in der Gruppe
dominanten Schonkostler die Wände hoch; später begannen auch die
unterwürfigen Affen häufiger zu zanken. Größerer Hunger, meinen die
Forscher, kann die Streitlust der fettarm ernährten Tiere nicht ausgelöst
haben: Beide Affengruppen nahmen die gleichen Mengen Kalorien zu sich. Es
ist auch unwahrscheinlich, dass Arterienverhärtung die Tiere mit der
fetten Diät friedfertig gemacht hat. Sie waren bereits sanftmütiger, als
sie noch keine Probleme mit ihren Gefäßen hatten. Die Indizien lassen eher
vermuten, dass Cholesterin im Gehirn wirkt. Im Nervensystem aggressiver
Menschen - und von Selbstmördern - sind nämlich verringerte
Konzentrationen des Botenstoffes Serotonin nachweisbar, der unter anderem
hemmenden Einfluss auf impulsive Handlungen haben soll. Auch bei Affen, die
sich mit einer cholesterinarmen Kost begnügen müssen, ist weniger
Serotonin im Hirn festzustellen. Falls ein solcher Zusammenhang
tatsächlich besteht, dann könnte er - nach dem umgekehrten Motto: viel
Cholesterin macht sanft - womöglich das Bild von den gemütlichen,
friedfertigen Dicken wissenschaftlich erklären.
Quellen:
GEO 04/92 (S. 170)
Matthias Heinz, Institut für Biostatistik und Dokumentation an der
Universität Innsbruck
Biochimica et Biophysica Acta, 1213 (1994) 57-62, Verlag Elsevier
Ärzte Zeitung, 13.11.1998
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Cholin
Cholin wurde früher als Vitamin B4 bezeichnet und ist ein wichtiger
Baustein der Hirnsubstanz. Es wirkt blutdrucksenkend, regelt die
Darmbewegung und vermindert die Fettablagerung. Durch seine
gefäßerweiternde Wirkung bekämpft es die Ablagerung von Cholesterin in den
Gefäßen. Cholin wird teilweise zum Bereich des Vitamin B-Komplexes
gezählt, ist als Vitamin aber nicht allgemein anerkannt, da es vom Körper
auch selbst aus Methionin synthetisiert werden kann. Cholin optimiert die
Wirkung von Vitamin E.
Größere Mengen an Cholin kommen in Eigelb, Lecithin, Pilzen und Hopfen
vor.
Mangelerscheinungen sind unter anderen Verfettung der Leber und
Arterienverhärtung. Ein Mangel an Cholin kann einer der Ursachen für den
Ausbruch der Alzheimer-Krankheit sein.
Quellen:
E. Mindell:"Die Vitamin Bibel", Wilhelm Heyne Verlag München (1985)
H. Dietl, G. Ohlenschläger:"Handbuch der Orthomolekularen Medizin", Karl
F. Haug Verlag Heidelberg (1994)
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Chondroitin
Chondroitin ist ein polymeres Galactosaminsulfat, das in den meisten
tierischen Geweben, aber vor allem in Knorpeln vorkommt. Chondroitin hat die
Eigenschaft, sich in der Knorpelmasse abzulagern und dort große Mengen Wasser zu
binden. Ein hoher Wasseranteil macht die Knorpelmasse geschmeidig und elastisch.
Er hilft ihr dabei nicht nur bei der Erfüllung ihrer Funktion, sondern schützt
sie außerdem vor Überbelastungen und Erosion. Chondroitin unterstützt die
Regeneration von überbelastetem Knorpelgewebe und reduziert Symptome von
Osteoarthritis.
Bei hoher Belastung der Gelenke zum Beispiel durch Leistungssport, einseitige
Belastung, altersbedingte Arthritis usw. kann es zu Knorpelschädigungen kommen,
die dann nicht schnell genug vom Körper repariert werden können und zu
Gelenkschmerzen führen. Hier kann eine Supplementierung mit Chondroitin
besonders in Synergie mit Glucosamin
Abhilfe schaffen.
Übliche Dosierungen sind zwischen 400 und 800 mg pro Tag.
Quellen:
B. Mazleres et al.: "Chondroitin Sulfat in the Treatment of Gonarthrosis...",
Revue du Rhumatisme 59 (1992) 466-472
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Chrom
Chrom ist ein essentielles Spurenelement und muss dem Körper zur
Aufrechterhaltung seiner Gesundheit über die Nahrung zugeführt werden. Es
erhöht ähnlich wie Vanadyl
Sulfat die Insulin-Effizienz und scheint auch die Anzahl der
Insulinrezeptoren zu erhöhen. Der Insulinspiegel steigt somit bei
kohlenhydratreichen Mahlzeiten nicht an, sondern bleibt in einem
gleich bleibenden Zustand. Glykogen wird folglich verstärkt in die
Muskelzellen transportiert, statt als Triglycerid abgelagert zu werden.
Ebenso bewirkt es eine Senkung des Cholesterinspiegels und eine Erhöhung
der "guten" HDL-Cholesterin-Werte.
Oben genannte Wirkung erreicht man mit ca. 400-600 mcg Chromium
Picolinat oder Chromium Nicotinat, welches über den Tag verteilt zu den
Mahlzeiten eingenommen werden sollte. Der Einnahmezeitraum sollte auch
hier bei 10-12 Wochen liegen. Normales Chrom ist nicht zu empfehlen, da
dieses in zu großen Mengen eingenommen werden müsste, um die gleiche
Wirkung zu erzielen. Nebenwirkungen gibt es bei dieser Dosierung keine.
Interessant ist auch eine Kombination mit GABA, da die
gesteigerte Insulin-Effizienz auch die Bildung der insulinähnlichen
Wachstumsfaktoren begünstigt.
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CLA
Bei CLA (Conjugated Linoleic Acid) handelt es sich um eine modifizierte
Form der Linolsäure. CLA ist eine ungesättigte Fettsäure, die wir,
allerdings nur in sehr geringen Mengen, auch über die Nahrung aufnehmen.
Gute Quellen sind vornehmlich tierische Produkte wie Rindfleisch,
verschiedene Käse-Sorten und Milchprodukte, da Wiederkäuer durch bestimmte
Pansenbakterien in der Lage sind die in Pflanzen vorkommende Linolsäure zu
CLA zu insomerisieren.
Folgende Nahrungsmittel enthalten CLA in mg/100g:
Butter (376)
Rindertalg (251)
Käse (je nach Fettgehalt 20 – 180)
Rindfleisch (30 – 60)
Milch
Joghurt (20)
CLA kann aber auch durch physikalische Verfahren aus Sonnenblumenöl
hergestellt werden. Dieses "synthetische" CLA wird unter dem Namen Tonalin
gehandelt.
Es gilt als allgemein anerkannt, dass CLA den Abbau von Körperfett und
den Aufbau von Muskelmasse unterstützt und zu einer Steigerung von Kraft
und Ausdauer führt. Weiterhin wird vermutet, dass CLA eine
cholesterinsenkende Wirkung hat. CLA wirkt antioxidant.
An der Universität von Wisconsin/Madison
wurde Versuchstieren in einem achtwöchigen Test mit CLA versetzte Nahrung
verabreicht mit dem Ergebnis eines zu 46% geringeren Körperfettanteils im
Vergleich zu den Tieren, denen kein CLA- Zusatz verabreicht wurden. Auch
wenn man sich von Tierversuchen für so relativ unwichtige Untersuchungen,
die noch zu dem an Menschen ebenso effektiv durchgeführt werden könnten,
distanzieren sollte, verdeutlicht nebenstehendes Bild beeindruckend die
Wirkung von CLA.
Durch Erhöhung der Thermogenese des Körpers, das heißt einer erhöhten
Umsetzung von Energie in Wärme werden vermehrt Fettsäuren aus den
Fettdepots verbrannt. Die hieraus gewonnene Energie führt in der Regel
auch zu einem Kraftanstieg. Da CLA auch die Proteinsynthese des Körpers
erhöht, zeigt sich neben beschriebenen Fettabbau auch ein gesteigerter
Muskelaufbau.
Da man den Versuch mit den Mäusen nicht so einfach übertragen kann
(Acht Wochen für Mäuse sind vermutlich mehrere Monate für einen Menschen),
sollten über einen Zeitraum von mehreren Monaten jeweils 2-5 Kapseln
täglich eingenommen werden, davon 1-2 Kapseln zu den Mahlzeiten. Ab einer
Tagesdosis von 3,5 Gramm beginnt die für Bodybuilder wirkungsvolle Dosis.
Quellen:
CLA-Report, Redaktion Forschung und Ernährung, NGV Verlag Dexheim (1997)
M. Pariza et al:"Conjugated Linoleic Acid (CLA) Reduces Body Fat", Exp.
Biol. (1996), Abstract
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Clenbuterol
Clenbuterol gehört wie Ephedrin in die Gruppe der
Beta-2-Sympathikomimetika und entfaltet daher eine ähnliche Wirkung auf
die Fettverbrennung. Es stimuliert das braune Fettgewebe, Fettsäuren zu
verbrennen, um die Körpertemperatur zu erhöhen.. Im Normalfall geschieht
dies durch Adrenalin und Noradrenalin, deren Struktur Clenbuterol
nachahmt. Doch Clenbuterol ist nicht nur deshalb interessant, denn von
anderen Beta-2-Mimetika unterscheidet es sich durch seine Wirkung auf die
quergestreifte Muskulatur. Vornehmlich die Skelettmuskulatur wird zu einer
verstärkten Proteinsynthese angeregt.
Clenbuterol vermindert die Rate, in der die Zelle Protein in
Belastungssituationen, wie einem harten Training, abgibt. Daher kommt die
Zelle in einen anabolen Zustand, da sich mehr Protein in der Zelle
anhäuft. Interessant ist auch der sog. repartition-Effekt. Clenbuterol
veranlasst den Körper weniger Kalorien als Fett zu speichern und mehr als
Protein in den Muskelzellen zu speichern. Diese zwei Wirkungsweisen ziehen
zwei verschiedene Einnahmeschemata nach sich: Eines zum verstärkten
Fettabbau und eines zum verstärkten Muskelaufbau. Je nach Einnahmeschema
kann man mit einer signifikanten Verschiebung der Körperkomposition zu
Gunsten des Fettab- oder Muskelaufbaus rechnen. In 8-10 Wochen über fünf
Kilogramm Muskulatur auf- und die selbe Menge Fett abzubauen sind durchaus
realistische Werte.
Die Einnahme zum Fettabbau kann über 8-10 Wochen täglich erfolgen,
wohingegen die muskelaufbauende Wirkung nach ca. 14 Tagen nachlässt, da
eine Sättigung der Beta-2-Rezeptoren an den Muskelzellen eintritt. Daher
sollte man, wenn man mehr Wert auf den muskelaufbauenden Teil der
Clenbuterolwirkung legt, die tägliche Anwendung nach 12 Tagen unterbrechen
und die Einnahme im zweitägigen Wechsel fortführen. In jedem Fall
allerdings sollte die Einnahme einschleichend erfolgen bis man bei der
täglichen Dosis von je drei Tabletten morgens und abends angelangt ist.
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Tag 1 |
Tag 2 |
Tag 3 |
Tag 4 |
Tag 5 |
Tag 6 |
| Morgens |
1 |
1 |
2 |
2 |
3 |
3 |
| Abends |
|
1 |
1 |
2 |
2 |
3 |
Wer Clenbuterol wirkungsvoll kombinieren will, kann es einmal mit
Gaba
versuchen. Die erhöhte Wachstumshormonausschüttung kommt in einer
anti-katabolen Umgebung erst richtig zur Wirkung.
Die temporären Nebenwirkungen von Clenbuterol sind vergleichbar mit denen
von Ephedrin.
Ein achtwöchige Anwendung kostet bei einem Preis von ca. 0,22 Euro für
eine Tablette à 0,02 mg nicht die Welt und ist für "Naturals" auf jeden
Fall einen Versuch wert. Der Schwarzmarktpreis liegt bei ca. 0,35 Euro.
Quellen:
M. Bachmann: "Clenbuterol - Das Mittel der Zukunft", BMS-Verlag (1995)
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Coffein (Koffein)
Coffein (oder auch Koffein) gehört in die Gruppe der Alkaloide, spezifischen
pflanzlichen Abbauprodukten, und ist eine im Bodybuilding zu unrecht
unterschätzte Substanz. Nicht ohne Grund zählt Coffein zu den quantitativen
Dopingmitteln des IOC.
Vorausgesetzt es wird auf einen regelmäßigen Konsum, z.B. im täglichen
Kaffee, verzichtet, kann Coffein sehr hilfreich sein. Nicht nur durch die durch
Anregung des zentralen Nervensystems und der Förderung der Adrenalinausschüttung
entstehende Beseitigung von psychischen und physischen Erschöpfungszuständen,
sondern gerade durch die optimierende Wirkung auf die Kontraktilität und die
Motorik der Skelettmuskulatur und seinen glykogensparende Wirkung, die
unweigerlich zu mehr Energie durch Verbrennung von Fettsäuren führt, ist Koffein
eine sehr wertvolle Substanz.
Die leistungssteigernde Wirkung des Koffein auf Psyche und Physis kann durch
die Zugabe von Tyrosin synergistisch potenziert werden.
Unglücklicherweise treten diese durchweg positiven Wirkungen nur bei einer
maximal zweiwöchentlichen Einnahme auf und dann auch nur bei Einnahme der
exakten individuellen Dosis (4-6 mg pro Kilogramm Körpergewicht) genau eine
Stunde vor dem Gewichttraining. Da bei unserem Stack die Einnahme
kontinuierlich und hochdosiert erfolgt, tritt eine Gewöhnung an Wirkung und
Nebenwirkung bereits nach wenigen Tagen auf und die oben genannten
herausragenden Wirkungen vermindern sich auf Ihren Ausgangswert.
Eine natürliche Alternative zu reinem Koffein bietet das koffeinhaltige
Guarana. Dieses enthält die wohl wirksamste natürliche Form des Koffeins. Das in
der Nuss der tropischen Kletterpflanze zu zwischen 3 und 5 Prozent enthaltene
Koffein (Guaranin) ist an Ballaststoffe und Rohfasern gebunden und wird daher
langsamer abgebaut als das reine Koffein. Es belastet so den Organismus weniger
und führt zu einer längeren Wirkung unter Ausbleiben der koffeintypischen
nervösen Erscheinungen. Weitere Inhaltsstoffe im Guarana sind
Catechin-Gerbstoffe, Harz, Saponine und Stärke.
Eine Einnahme zusammen mit Grapefruitsaft ist empfehlenswert, da der
Bitterstoff der Südfrucht, Naringenin, sowohl ein Enzym blockiert, das den Abbau
des Koffeins zur Aufgabe hat, als auch den Gewöhnungseffekt des Körpers
gegenüber Koffein deutlich hinauszögert.
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Creatine
Creatine (Kreatin, N-Amidinosarkosin, Methylguanidinessigsäure, engl.:
Creatine) ist eine körpereigene Substanz, die der Körper zur
Energiegewinnung benötigt. Er kann sie selber, ausgelöst durch
Wachstumshormone, aus den Aminosäuren Arginin,
Glycin und Methionin
bilden, nimmt sie aber auch mit der Nahrung auf. Creatine kommt in
größeren Mengen fast ausschließlich in Fleisch vor (gr.: Kreas = Fleisch).
Rindfleisch (bis zu 500 mg/100g)und Fleischextrakt (450 – 700 mg/100g)
sind sehr gute Creatinequellen. Creatine speichert der Körper zu 95 % in
Form von Creatine-Phosphat (CP) in der Skelettmuskulatur. Es bildet
zusammen mit dem Adenosin Triphosphat (ATP) das ATP-CP-System, welches
auch als das anaerob-alaktazide Energiefreisetzungssystem bezeichnet wird.
Kurz zu den anaeroben Energiefreisetzungssystemen des Körpers:
Verrichtet der Körper Arbeit im anaeroben Bereich, wie dem Bodybuilding
oder dem Sprinttraining, spaltet der Körper ein Phosphatmolekül vom ATP ab
und gewinnt dadurch die benötigte Energie. Adenosin Triphosphat wird zur
energiearmen Verbindung Adenosin Diphosphat. Hier setzt nun CP ein. Das CP
wird in Creatine und Phosphat aufgespaltet und setzt wiederum Energie
frei. Das abgespaltene Phosphatmolekül wird gleichzeitig genutzt, um das
ADP wieder in das energiereiche ATP umzuwandeln, das nun wieder in Energie
umgesetzt werden kann. Nun setzt das anaerob-laktazide
Energiefreisetzungssystem ein, besser bekannt als Milchsäuresystem, um das
ATP zu regenerieren. Doch wie der Name schon sagt, führt dieses zu einer
Milchsäureproduktion in der Zelle, welche nach kurzer Zeit zu dem jedem
Sportler bekannten Muskelversagen führt.
Und genau hier kommt Creatine ins Spiel, genauer Creatine Monohydrat,
da dieses unbeschadet den Magen passieren kann und von den Muskelzellen
vollständig absorbiert wird. Creatin füllt den CP-Speicher der Zelle
maximal auf und zögert so den Einsatz des Milchsäure-Regelkreises deutlich
hinaus, was mit einer Hinauszögerung des Muskelversagens gleichzusetzen
ist. Die Speicherkapazität der Muskelzellen für Creatine beträgt in der
Regel ca. 3 Gramm pro Kilogramm Muskulatur. Durch eine zusätzliche
Supplementierung mit Creatine kann diese Gesamtmenge von ca. 90 Gramm auf
fast 150 Gramm gesteigert werden. Darüber hinaus führt die Einnahme von
Creatine zu einem Ungleichgewicht zwischen festen und flüssigen
Bestandteilen in der Zelle, den die Zelle durch Wassereinlagerung
auszugleichen versucht. Dadurch findet auch ein vermehrter
Aminosäurentransport in die Zelle statt, welcher die Proteinsynthese
begünstigt (anabol) und den Proteinabbau reduziert (anti-katabol).
Die Einnahme beginnt mit einer Aufladephase von 4-5 Tagen, wobei die
Dosierung bei 4-6 Einzelgaben à 5 Gramm pro Tag liegt. Im Anschluss folgt
eine 5-8-wöchige Einnahme von 2-3 Einzelgaben à 5 Gramm. Zu Nebenwirkungen
kommt es in der Regel nicht, wenn man von selten auftretenden leichten
Magen-Darm-Beschwerden absieht. Nach mehrfachen Selbsttests konnten selbst
Mengen von 30 g täglich über einen Zeitraum von zwei Wochen die
Creatininewerte im Blut nicht negativ beeinflussen. Somit kann eine
gesteigerte Belastung der Nieren während der Einnahme fast ausgeschlossen
werden.
Da neuere wissenschaftliche Erkenntnisse bewiesen haben, dass der
Körper ca. drei bis vier Wochen benötigt, um nach einer verstärkten
Aufnahme wieder zu seinem normalen Creatinestatus zu gelangen, kann die
Wirkung einer einwöchigen Aufnahme von Creatine, gefolgt von einer
dreiwöchigen Einnahmepause im Wechsel über mehrere Wochen hinweg, die
wirkungsvolle Einnahmedauer erweitern und so zu besseren Ergebnissen als
bei dem herkömmlichen Einnahmeschema führen. Wichtig ist für eine optimale
Wirkung von Creatine eine ausreichende Versorgung des Körpers mit
Chrom, Vanadium,
Molybdän,
Vitamine A
und E, Selen,
Taurin und Glutamin.
Neue Entwicklungen haben gezeigt, dass auch die Kombination mit
Ribose
sinnvoll ist.
Quellen:
H. Gärtner/R. Pohl:"Der Steroidersatz", BMS Verlag 1994
D. Schulte-Weber: "Creatin – Anwendung im Bodybuilding", Novagenics Verlag
1996.
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Cystein
Cystein kann im Körper aus Methionin
synthetisiert werden und ist notwendig für das Wachstum von Haut und
Haaren. Es ist aufgrund der Ausbildung von Schwefelbrücken wichtig für die
Sekundärstruktur von Proteinen. Cystein kann als die zentrale Verbindung
des Schwefelstoffwechsels angesehen werden, da sich viele schwefelhaltige
Substanzen im Körper von ihm ableiten. Cystein ist auch die
Hauptschwefelquelle unserer Ernährung. Weiterhin wird es benötigt für die
Synthese von Insulin und Verdauungsenzymen. Cystein wirkt außerdem
schwermetallentgiftend und als Antioxidans im Körper.
Die semi-essentielle Aminosäure Cystein kommt in fast allen Proteinen
vor.
Besonders viel Cystein enthalten: Eiklar, Hafer, Mais, Molkeprotein.
Ein Fehlen von Cystin wirkt auf die Protein-Synthese des wachsenden
Organismus verzögernd und bewirkt ein gestörtes Wachstum der Haare.
Erhöhte Gaben von Cystein beschleunigen den Heilprozess, stärken das
Bindegewebe und sollen für den Muskelaufbau förderlich sein.
Aufgrund der schwermetallabführenden Eigenschaften des Cysteins kann es
bei längerer übermäßiger Einnahme zum Mangel an Spurenelementen wie
Kupfer, Mangan und
Cobalt kommen.
Quellen:
K. Arndt:"Leistungssteigerung durch Aminosäuren", Novagenics Verlag (1996)
E. Mindell: "Die Vitamin Bibel", Wilhelm Heyne Verlag München (1985)
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