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DHEA  Dibencozide

DHEA

DHEA (3ß-Hydroxy-5-androsten-17-on, Prasteron) ist die Abkürzung für Dehydroepiandrosteron. Man bezeichnet es auch als das sogenannte Mutterhormon. Es ist, wie auch das Androsteron, eines der vielen metabolischen Zwischenstufen, die dem Testosteron vorausgeht. DHEA ist das am häufigsten im Menschen vorkommende Steroidhormon und kann sich in Abhängigkeit von dem hormonellen Niveau des jeweiligen Individuums wie ein Östrogen oder ein Androgen verhalten. Es wird von den Nebennieren, die auf jeder Niere sitzen, aus Cholesterin hergestellt (Cholesterin -> Pregnenolon -> Hydroxy-Pregnenolon -> DHEA). In den ersten Lebensjahren stellen die Nebennieren sehr wenig DHEA her. Um das sechste oder siebte Lebensjahr herum beginnen sie damit, größere Mengen auszuschütten. Die Produktion erreicht ihren Höhepunkt im Alter von etwa 25 Jahren, wo DHEA das im Blutkreislauf am häufigsten vorkommende Hormon ist. Ab etwa 25-30 Jahren geht die DHEA-Produktion stetig zurück, so daß der/die durchschnittliche 75jährige nur 20% der DHEA-Menge hat, die er/sie 50 Jahre vorher hatte. In allen Altersstufen tendieren Männer zu höheren DHEA-Werten als Frauen.

Die längste und vielleicht am sorgfältigsten durchgeführte Studie stammt von Dr. Yen und seinen Kollegen. In ihrer neuesten Studie, die 1995 in einer Sonderausgabe der Annals der New Yorker Akademie der Wissenschaften zu DHEA und Altern veröffentlicht wurde, nahmen je acht Männer und Frauen zwischen 50 und 65 Jahren entweder drei Monate lang jede Nacht 100mg DHEA oder ein ein identisch aussehendes Placebo. Die darauffolgenden drei Monate nahmen sie die jeweils andere Pille.

Innerhalb der ersten zwei Wochen der Einnahme von DHEA waren die im Blut gefundenen DHEA-Spiegel etwas höher als sie normalerweise bei jungen Erwachsenen sind. Die fettfreie Körpermasse nahm bei beiden Geschlechtern leicht zu, ebenso wie die Muskelkraft, die sich auch unter Placebo verbesserte. Die fetthaltige Körpermasse nahm bei Männern ab, aber stieg ein wenig bei Frauen. Es gab auch einen Anstieg einiger chemischer Markersubstanzen, die auf eine Verbesserung des Immunsystems hindeuteten, die Anzahl der Erkältungs- und anderen Krankheiten wurde aber nicht erfasst.

Eine frühere Studie von Dr. Yens Gruppe zeigte, dass eine Einnahme von täglich 50mg DHEA über drei Monate hinweg das Gefühl des "Wohlbefindens" auf körperlicher und geistiger Ebene verbesserte. Es verbesserte nicht den Sexualtrieb, wie in Anzeigen oft behauptet wird.

Die FDA ( amerikanische Bundesbehörde für Nahrungs- und Arzneimittel) ist sich nicht sicher, was sie mit DHEA-Präparaten machen soll. Vor zehn Jahren wies die Behörde die Unternehmen an, den Verkauf von DHEA (das zu jener Zeit zum Gewichtsabnehmen verkauft wurde) einzustellen, und stufte es als neues, nicht genehmigtes und rezeptpflichtiges Arzneimittel ein. Im Jahr 1994 wurde DHEA dann erneut eingestuft, und zwar als Nahrungsergänzungsmittel, was einen rezeptfreien Verkauf ermöglichte. In Europa ist der Vertrieb nach wie vor untersagt.

Bei extrem hoher Dosierung können androgene Effekte auftreten. Eine erhöhte Wassereinlagerung ist möglich, daher sollte eine Anti-Aromatase zusätzlich eingenommen werden. Man sollte aber in jedem Fall einen Arzt konsultieren und mit der Überwachung der Einnahme beauftragen.

Quellen:
D. Rudman et al.: "Plasma DHEAS in nursing home men", J. Am. Geriatr. Soc. 38 (1990) 421
R.M. Loria et al: " Protection against acute lethal virus infections with DHEA", J. Med. Viro. 26 (1988) 301
A.G. Schwarz: "Cancer chemopreventionwith DHEA and structural analogs", J. Cell. Biochem. Supplement 17 G (1993) 73
S. Kent: "DHEA: miracle drug?" Geriatrics 37 (1982) 157
J.E. Nestler: "DHEA reduces .. LDL and body fat ...", J. Clin. Endocrin. Metab. 66 (1988) 57
W.Regelson: "DHEA – the "mother steroid" I. Immonulogic action", Ann NY Acad.Sci. 719 (1994) 553

Dibencozide

Dibencozide ist das Coenzym des B12-Vitamins. Es hat allerdings Eigenschaften, die gewöhnliches B12nicht hat, daher wird es auch als die aktive Form des B12bezeichnet. So ist es bei einer peroralen Einnahme vollständig wirksam und kann im Magen-Darm-Trakt schell resorbiert werden, was bei oralem B12nicht der Fall ist, und wird von den Körpergeweben gar noch besser aufgenommen als injizierbares B12. Es spielt eine ausschlaggebende Rolle bei der DNA-Synthese, da es bei der Verstoffwechselung von Eiweiß mitwirkt und die Aminosäurenaufnahme im Organismus steuert. Damit schafft es die Vorraussetzungen für den Muskelaufbau und hat somit eine, wenn auch nur milde, anabole Wirkung, insofern die Ernährung aus hochwertigem Eiweiß besteht und natürlich regelmäßig intensiv trainiert wird.

Dibencozide wirken auch positiv auf die Blutbildung, sodass es bereits nach 8-10 Tagen bereits zu einem deutlich gesteigerten Pumpeffekt während des Trainings kommt. Auch hat es einen positiven Einfluss auf das zentrale Nervensystem, sodass es nicht selten zu einer gesteigerten Motivation und einer Erhöhung der körperlichen Energie kommt. Gleichenfalls ist ein gesteigerter Appetit auf hochwertige Nahrung im Zusammenhang mit einer Supplementierung mit Dibencozide zu verzeichnen.

Zwei bis drei mal über den Tag verteilt sollten jeweils zwei bis 3 Milligramm Dibencozide zu den Mahlzeiten eingenommen werden. Für gewöhnlich wird Dibencozide über einen Zeitraum von 10-12 Wochen angewandt. Zu Nebenwirkungen kommt es nur äußerst selten. Bei Überempfindlichkeit kann es zu allergischen Reaktionen kommen. Dibencozide sollte vor Licht geschützt aufbewahrt werden, da es sonst zu B12 zerfällt