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Hackenschmidt, HCA,
Histidin, HMB
Hackenschmidt Kniebeugen
(engl.: Hack Squat)
In der Ausgangsposition sind die Füße eng zusammen und nach außen
abgewinkelt. Die Beine sind nahezu gestreckt. Die Abwärtsbewegung bis zum
90° Winkel wird ausschließlich mit der Beinmuskulatur ausgeführt und zwar
ohne in der Ausgangs- oder Endposition der Übung zu verharren. Es ist eine
fließende Bewegung. Der Rücken bleibt während der gesamten Übung am
Rückenteil der Maschine und der Kopf nach oben gerichtet.
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HCA
Bei HCA oder auch Hydroxyzitronensäure handelt es sich um eine aus der
indischen Gewürzpflanze Garcina Cambogia (Malabar Tamarind) gewonnene
Substanz. Die getrocknete Schale der Frucht von Garcinia Cambogia wird in
Indien als süßsaures Würzmittel eingesetzt. Sie enthält als Wirkstoff
Hydroxyzitronensäure (HCA) zu ca. 70 %.
HCA hat eine anti-katabole Wirkung und verhindert das Absinken des
Fettstoffwechsels bei Diäten, indem es die Aktivität eines Enzyms hemmt,
welches im Fettstoffwechsel eine große Rolle spielt. Üblicherweise werden
überschüssige Kohlenhydrate, die der Körper weder zur Energiegewinnung
benötigt noch im Muskel speichern kann, in Triglyceride umgewandelt und in
den Fettzellen gespeichert. HCA verhindert diese Fettsynthese und steigert
darüber hinaus das Sättigungsgefühl. Es besteht ein Wirkungssynergismus
mit L-Carnitin und löslichen Ballaststoffen.
HCA sollte für Diabetiker aufgrund seiner Hemmung der Lipogenese
besonders vorteilhaft sein. Klinische Untersuchungen sind allerdings dazu
noch nicht bekannt.
Es empfiehlt sich über den Diätzeitraum 250 bis 500 mg HCA ca. 30 bis
60 Minuten vor den Malzeiten mit etwas Wasser einzunehmen. HCA wirkt am
besten, wenn der Fett- und Alkoholkonsum während der Einnahme stark
eingeschränkt werden.
Quellen:
M.F. McCarty: "Promotion of Heparic Lipid Oxidatoin and Glucogenesis as a
Strategy for Appetite Control", Medical Hypthesis 42 (1994) 215-225
W. Serge: "A natural Food, The Malabar Tamarind, may be effective in the
Treatment of obesity", Medical Hypothesis 27 (1988) 39-40
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Histidin
Histidin ist eine semiessentielle Aminosäure und spielt eine wichtige
Rolle beim Proteinmetabolismus, insbesondere bei der Bildung des
Blutfarbstoffs Hämoglobin und der Substanz Carnosin. Ein Mangel kann
folglich auch zu Blutarmutführen. Es ist außerdem häufig Bestandteil des
aktiven Zentrums von Enzymen. Histidin kann zwar vom Körper selbst
synthetisiert werden, jedoch nicht in ausreichendem Maße.
Besonders reich an Histidin sind Bananenprotein (8,5 %) sowie
Rindfleisch- und Fisch-Protein, Casein.
Histidin unterstützt das kindliche Wachstum und wird erfolgreich bei
Allergien, Anämie, Arteriosklerose und rheumatischer Arthritis eingesetzt.
Es soll die Blutgerinnung fördern. Eine Hohe Histidin-Zufuhr kann zu einer
erhöhten Ausscheidung von Zink durch
den Urin bewirken.
Quellen:
K. Arndt:"Leistungssteigerung durch Aminosäuren", Novagenics Verlag (1996)
E. Mindell: "Die Vitamin Bibel", Wilhelm Heyne Verlag München (1985)
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HMB
HMB ist eine kurzkettige Fettsäure, die im Körper aus der Aminosäure
L-Leucin über das Zwischenprodukt Keto-Isocaproat (KIC) gebildet wird. Bei
durchschnittlicher Ernährung werden ca. 3 – 5 g HMB synthetisiert. HMB
kann allerdings auch in geringen Mengen mit der Nahrung aufgenommen
werden.
Geringe Mengen kommen vor in Grapefruits, Alfalfa, Catfish (eine
Welsart).
HMB spielt eine wichtige Schlüsselrolle bei der Minimierung der
Eiweißk atabolie (Muskelabbauprozesse). Diese Prozesse finden vermehrt bei
intensivem Muskeltraining statt. Daher haben Sportler einen erhöhten
HMB- Bedarf. In einer Studie wurden 300 % mehr Kraftzuwachs und
Muskelzuwachs gegenüber einer Placebo-Kontrollgruppe verzeichnet.
Ein 100 Kg schwerer Athlet bedarf einer HMB- Zufuhr von ca. 10 Gramm.
Hiervon deckt er in der Regel maximal 5 Gramm über die Nahrung ab. Direkt
im Anschluss an das Training sollte 1 ml eingenommen werden und in den
nächsten 18-24 Stunden noch weitere 2-3 Einzelgaben à 0,75ml. In
Tablettenform bedeutet dies 2-3 Kapseln im Anschluss an das Training und
innerhalb der nächsten 18-24 Stunden weitere 3-4 Kapseln über diesen
Zeitraum verteilt einzunehmen.
Optimal ist eine Einnahme in Verbindung mit BCAAs.
Flüssiges HMB sollte wegen seines säuerlichen Geschmackes in ein Getränk
gemischt werden. Die Anwendung sollte über mehrere Monate erfolgen.
Quellen:
HMB- Report, Redaktion Forschung und Ernährung, NGV Verlag Dexheim (1997)
S.L. Nissen et al., "Effect of Feeding HMB on strength and body
composition...", FASEB Journal 10 (1996) A287
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