|
Startseite
Ernährung
Lexikon
Zum Forum
Produkte
Anregungen
News
Impressum
Disclaimer
| |
Kalium, Kava Kava,
Klappmesser,
Klappmesser sitzend, Knieheben,
Kohlenhydrate, Kreuzheben,
Kupfer
|
Kalium
Chemische Kurzbezeichnung: K
Gängigste Handelsformen: Kaliumsulfat
Hauptfunktion: Osmotisches Gleichgewicht, Enzymaktivierung,
Nervenimpulsübertragung, Glykogenaufbau, Muskelkontraktion
Mineralgehalt im Körper: 150 g
Beeinflussende Stoffe: Alkohol, Coffein, Diuretika bauen Kalium ab
Vorkommen: Obst, Vollkornprodukte, Nüsse, Hülsenfrüchte, Kartoffeln,
Fisch, Eier
Haltbarkeit in Lebensmitteln: nicht bekannt
Mangelerscheinungen: Muskelschwäche, Lethargie, Krämpfe,
Schwächegefühl, gestörtes Nervensystem
Überdosierungserscheinungen: Herzrhythmusstörungen,
Muskelkrämpfe
Bedarf eines Erwachsenen nach DEG: Männer 3000 - 7000 mg / Frauen 3000
- 7000 mg
Bedarf eines Sportlers nach Dr. Colgan: 4000 - 6000 mg
Bemerkenswertes:
 | Weniger Kochsalz in der Nahrung
verwenden |
|
|
Kava Kava
Kava (Kawa-Kawa) ist eine strauchähnliche Pflanze der Pfefferfamilie (piper
methysticum) und kommt hauptsächlich in der Südsee vor. Seine Wirkstoffe,
die aus der Wurzel gewonnenen Kavalaktone und Kavapyrone, haben eine
angst- und krampflösende, muskelentspannende bis hin zu euphorisierende
und aphrodisierende Wirkung auf den menschlichen Organismus. Meist stellt
sich nach der Einnahme auch eine appetitsteigernde Wirkung ein.
In der Südsee war Kava eine der gängigsten Drogen bevor der Alkohol
eingeführt wurde. Der Kava-Trank ist heute nur noch auf den
Fidschi-Inseln, auf Tonga, und auf den Samoa-Inseln in Gebrauch. Dieser
wird traditionell zubereitet, indem die zerkleinerten Wurzeln mundzerkaut
werden und nach einigen Stunden Reifezeit zusammen mit dem Speichel dann
abgeseiht und getrunken werden. Die Wirkung dieses Trunkes ist wesentlich
stärker als die der in Apotheken erhältlichen Reinform.
In der Pflanzenheilkunde wird Kava zu Behandlung von Stress,
stressbedingten Schlafstörungen und leichten Depressionen eingesetzt.
In den letzten Jahren wurde zunehmend auch die Fitnessgemeinde auf Kava
aufmerksam, da man sich eine Verkürzung der Regenerationszeit nach harten
Trainingseinheiten erhoffte. Leider wurde dieser Umstand bislang noch
nicht wissenschaftlich belegt. Die stressvermindernde und
konzentrationssteigernde Wirkung ist aber in jedem Fall als
trainingsförderlich anzusehen.
Die Tagesdosis zur Behandlung von Stresssymptomen beträgt zwischen
80-240 mg Kavalaktone in drei Einzelgaben jeweils vor den Malzeiten. Als
Schlafmittel gegen stressbedingte Schlafstörungen reicht es 60-120 mg
einmal täglich vor dem Abendessen einzunehmen.
Bei höheren Dosierungen oder in Kombination mit verschiedenen
Medikamenten, wie Beruhigungsmitteln, kann es zu Hautausschlägen, abnormen
Reflexen und gegenseitigen Wirkungsverstärkungen kommen.
Zudem sehen die US-Gesundheitsexperten für Kava ein nicht geringes
Suchtpotential, obgleich viele Erfahrungsberichte eine wesentlich
geringere Suchtwirkung, sowie geringere physische und psychische
Schädlichkeit als bei Alkohol zu bestätigen scheinen.
Quellen:
Gesundheitsreport "Intern", Universität Berkeley, Februar 1999, Band 15,
Nummer 2
B. M. Schuldes: "Psychoaktive Pflanzen" (Verlag Werner Piepers
Medienexperimente)
|
Klappmesser
(engl.: Leg Tucks)
Diese Übung eignet sich hervorragend um den gesamten Bauchbereich zu
trainieren.
Die Arme werden seitlich des Kopfes gehalten. Man bewegt den
Oberkörper, ähnlich den Sit-ups nach oben. Zeitgleich zieht man die Knie
so weit wie möglich zur Brust und versucht die Ellenbogen zu berühren. Am
besten führt man die Übung langsam und kontrolliert aus.
|
Klappmesser sitzend
(engl.: Seated Leg Tucks)
Diese Bauchübung wird seitwärts auf einer Bank sitzend ausgeführt. Der
Oberkörper sollte ein Stück zurückgelehnt werden. Die Übung besteht darin,
die Beine abwechseln anzuziehen und auszustrecken. Während der gesamten
Übung muss die Bauchmuskulatur unter Spannung gehalten werden |
Knieheben
(engl.: Bent-Knee Leg Raises)
Das Knieheben wird hängend an einer Klimmzugstange ausgeführt. Die
geschlossenen und angewinkelten Knie werden so hoch wie möglich nach oben
bewegt und dort für ca. 2 Sekunden gehalten und anschließend wieder nach
unten geführt. Schwingen sollte unterbunden werden und die Knie stets
geschlossen sein.
|
|
Kohlenhydrate
Kohlenhydrate sind die Muskelenergielieferanten des Körpers. Sie werden
vom Organismus in Form von Glykogen in den Muskelzellen und der Leber
gespeichert und auch dort verwertet. Neben Muskulatur und Leber werden
Gehirn und Nieren ebenfalls durch Glykogen genährt.
Kohlenhydrate unterscheiden sich primär in ihrer
Kohlenstoffkettenlänge. Es gibt kurzkettige (Glucose, Dextrose und
Fructose), mittelkettige (Maltose, Lactose) und langkettige Kohlenhydrate
(Stärke, Maltodextrin). Diese Ketten werden durch die Verdauung
enzymatisch aufgespalten werden und gelangen so als Glukose in den
Blutkreislauf. Da die Funktionalität des Organismus von einem relativ
konstanten Blutniveau abhängig ist, muss der Blutzuckerspiegel permanent
reguliert werden. Diese Aufgabe übernimmt das Hormon Insulin im Wechsel
mit dem Hormon Glukagon.
Steigt der Blutzuckerspiegel, so transportiert das Insulin die Glucose
zu seinen Verbrennungsorten, um sie dort Ihrem Verbrauch oder Ihrer
Speicherung zuzuführen oder wandelt sie zur Speicherung in den Fettdepots
in Fettsäuren um. Ist der Blutzuckerspiegel zu niedrig, kommt der
Gegenspieler Glukagon ins Spiel und wandelt Aminosäuren in Glukose um oder
wandelt Fettsäuren zu Ketonkörpern, die dem Gehirn als Nahrung dienen
können.
Kohlenhydrate und Fettspeicherung
Viele Mythen ranken sich um das Thema der Fettspeicherung durch
Kohlenhydrate. Zunächst gilt es Unterschiede im Begriff "Fettspeicherung"
aufzuzeigen. Der Körper speichert nahezu rund um die Uhr Fettsäuren aus
der Nahrung. Dazu zählen auch die umgewandelten Kohlenhydrate, die von den
bereits angesprochenen Organen weder augenblicklich verwertet noch
gespeichert werden können. Dieser Vorgang ist lebenswichtig, unvermeidbar
und hat nichts mit dem "dick werden" gemein. "dicker" wird man nur,
wenn man mehr Fettsäuren auf- als abbaut. Ebenso wie der Aufbau von
Fettsäuren rund um die Uhr geschieht, trifft das auch für den Abbau zu, da
Fett unsere bevorzugte Energiequelle darstellt.
Kohlenhydrate verhindern nicht die Fettverbrennung. Es ist das Insulin,
das die Freisetzung von Fettsäuren aus den Fettzellen einschränkt. Dies
jedoch nie vollständig, nie in einem Maße, dass sich der Vorrat an
Fettzellen im Blutkreislauf erschöpfen könnte und stets proportional zum
Zustrom von Glukose in den Blutkreislauf. Entscheidend ist also auch wie
schnell ein Nahrungsmittel Glukose liefert, wenn man beurteilen will, was
im Körper mit den Kohlenhydraten geschieht.
Anhand des glykämischen Index (GI) kann diese Einordnung erfolgen.
Der glykämische Index
Ein Nahrungsmittel mit einem hohen glykämischen Index gibt rasch große
Mengen an Glykogen in das Blut ab und indiziert dadurch den Anstieg des
Insulinspiegels. Der augenblickliche Glykogenbedarf wird schnell gedeckt,
so dass überschüssige Kohlenhydrate in den Fettzellen gespeichert werden
müssen.
Kohlenhydrate aus Nahrungsmitteln mit einem niedrigen glykämischen
Index werden langsamer zu Glukose abgebaut. Der Insulinspiegel unterliegt
dadurch keinen großen Schwankungen, was gesundheitlich als positiv
bewertet werden kann. Die Kohlenhydrate werden zu einem größeren Teil
verbrannt und zu einem geringeren Teil zu Fettsäuren umgewandelt.
Rangfolge der Nahrungsmittel nach dem
glykämischen Index
| Hoch |
Mittel |
Niedrig |
| Instantreis |
128 |
Eiskrem |
87 |
Grapefruitsaft |
69 |
| Cerealien |
124 |
Käsepizza |
86 |
Grüne Erbsen |
68 |
| Ofenkartoffel |
121 |
Weißer Reis |
83 |
Trauben |
66 |
| Cornflakes |
119 |
Popkorn |
79 |
Linguine |
65 |
| Rice Crispies |
117 |
Haferkekse |
79 |
Makkaroni |
64 |
| Brezel |
116 |
Brauner Reis |
78 |
Orangen |
63 |
| Cerealien allgemein |
109 |
Spaghetti |
78 |
Pfirsische |
60 |
| Donuts |
108 |
Süßer Mais |
78 |
Weiße Spaghetti |
59 |
| Wassermelone |
103 |
Haferkleie |
78 |
Apfelsaft |
58 |
| Wiener Brot |
103 |
Süße Kartoffeln |
77 |
Äpfel |
54 |
| Cerealien mit Rosienen und Nüssen |
96 |
Bananen |
77 |
Vermicelli |
50 |
| NutriGrain-Riegel |
94 |
Orangensaft |
74 |
Gerste |
49 |
| Makkaroni und Käse |
92 |
Käse-Tortellini |
71 |
Fettucine |
46 |
| Rosinen |
91 |
Schokolade |
70 |
Linsen |
41 |
Kohlenhydrate und Proteine
Proteine bremsen die Verwertung von Kohlenhydraten und senken darüber
hinaus den glykämischen Index. Daher sollten Proteine stets zusammen mit
Kohlenhydraten zu sich genommen werden.
Ohne die Energie aus den Kohlenhydraten ist der Körper darüber hinaus
nicht in der Lage die Nahrungsproteine in Aminosäuren aufzuspalten. Den
Kohlenhydratbedarf ausreichend zu decken bedeutet folglich auch anabole
Prozesse optimal auszuschöpfen.
Proteine nicht ohne Kohlenhydrate - Kohlenhydrate nicht ohne Proteine
Kohlenhydrate und Training
Kohlenhydrate sind die quantitativ wichtigsten Nährstoffe in der
Bodybuilding-Ernährung. Ohne eine ausreichende Kohlenhydratzufuhr ist
weder eine zufrieden stellende Muskelleistung noch ein Muskelwachstum
gewährleistet.
Als Trainingsbooster können sie vor und während des Trainings
eingesetzt werden. Vorzuziehen ist dem allerdings das altbewährte Müsli
eine Stunde vor dem Training. Besser kann man die Glykogenspeicher der
Muskeln wohl kaum auffüllen. Es gibt zwar Stimmen, die der Meinung sind,
dass Kohlenhydrate bis zu zwei Stunden vor dem Training keine Wirkung auf
das Training selbst haben, dennoch werden auch diese Leute das gute Gefühl
der Motivation, das durch einen kohlenhydratreichen Snack vor dem Training
(Bananen, Müsli ...) entsteht, kennen.
Direkt im Anschluss an das Training sollten größere Mengen kurz- bis
mittelkettige Kohlenhydrate konsumiert werden. Durch die hohe
Insulinausschüttung wird die Cortisolausschüttung nach dem Training stark
verringert. Dies verkürzt die Regeneration und hilft katabole Prozesse zu
vermeiden.
Quellen:
K. Arndt:"Leistungssteigerung durch Aminosäuren", Novagenics Verlag (1996)
E. Mindell: "Die Vitamin Bibel", Wilhelm Heyne Verlag München (1985)
|
Kreuzheben
(engl.: Dead Lifts)
Kreuzheben ist eine sehr gute Masse- und Kraftübung. Richtig ausgeführt
kann sie sehr gute Ergebnisse bringen, falsch ausgeführt allerdings auch
zu ernsthaften Verletzungen führen.
Das Gewicht wird mit einer Hand im Ober- und einer Hand im Untergriff
gegriffen und wird während des Übungsverlaufes mit ausgestreckten Armen
gehalten. Die Wiederholung beginnt mit mit angewinkelten Beinen. Die
Hantelstange wird durch Strecken der Beine angehoben und durch
Zurückziehen der Schultern, Herausdrücken der Brust und "Nach vorne
schieben" der Hüfte in seine Endposition gebracht. Die Stange wird so eng
wie möglich am Körper - am besten mit Kontakt - entlang geführt.
Unbedingt muss vermieden werden, den Rücken während des Hebens zu
strecken. Er sollte stets leicht angewinkelt sein. Der Kopf sollte nach
oben gerichtet sein und einen Punkt in ca. 1,60 m Höhe fixieren.
|
|
Kupfer
Chemische Kurzbezeichnung: Cu
Gängigste Handelsformen: Kupfersulfat, Kupferoxid
Hauptfunktion: Enzymbestandteil,
Hämoglobinbildung, Produktion von Noradrenalin
Mineralgehalt im Körper: nicht bekannt
Beeinflussende Stoffe: Calcium,
Zink, Kadmium und
Molybdän erschweren die Resorption,
Aminosäuren begünstigen sie
Vorkommen: Leber, Fisch, Hülsenfrüchte, Nüsse, Möhren, grünes Gemüse
Haltbarkeit in Lebensmitteln: nicht bekannt
Mangelerscheinungen: Appetitlosigkeit, beeinträchtigter Pigmentbildung,
Müdigkeit, Blutarmut, geschwächtes Immunsystem, Wadenkrämpfe
Überdosierungserscheinungen: Ab einer Menge von 100 mg: toxischen
Wirkung
Bedarf eines Erwachsenen nach DEG: Männer 1 - 3 mg / Frauen 1 - 3 mg
Bedarf eines Sportlers nach Dr. Colgan: 1,5 - 3 mg
Bemerkenswertes:
 | Nebenwirkung: Übelkeit, findet auch
Verwendung als Brechmittel |
|
|